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Niederlage im Seederby

AS 07.10.2019

Die SG Wädenswil/Horgen konnte das Resultat aus dem letzten Aufeinandertreffen auf dem Stäfner Frohberg nicht wiederholen und musste sich in der Schlussviertelstunde geschlagen geben.

Der Start in die Partie war ganz nach dem Geschmack der vielen angereisten Fans aus Horgen und Wädenswil. Bereits nach 8 Spielminuten sah sich Stäfas Trainer Seitle gezwungen ein erstes Mal die Timeoutkarte zu zücken. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Gäste mit 2:4 in Führung. Es folgte ein munteres Hin- und Her, welches dank dem Treffer von Tim Rellstab 1 Sekunde vor der Halbzeit Derbygerecht mit einem 16:16 Unentschieden in die Pause ging.
Die lautstarke Fangemeinde der Gäste durfte auch nach dem Seitenwechsel weiterhin ein packendes Spiel miterleben. Mit einem 4:0 Lauf ab der 40. Minute schafften es die Linksufrigen gar erstmals mit 2 Toren Differenz in Führung zu gehen. Die Stäfner scheiterten in dieser Phase gleich mehrfach am glänzend parierenden Torhüter Kasalo. Was danach folgte entsprach allerdings nicht mehr dem Geschmack der SG Wädenswil/Horgen. Das Momentum kippte komplett zugunsten der Stäfner, unterstützt durch unkonzentrierte Abschlüsse und technischen Fehler der SG. Nur gerade 3 Tore gelangen den Gästen in den letzten 15 Minuten des Spiels, trotz zeitweisen Überzahlsituationen. Auf der Gegenseite steigerten die Stäfner ihre Effizienz und zogen so entscheidend davon. Das letztendlich klare Resultat von 32:26 widerspiegelt die gezeigten Leistungen der ersten 45 Minuten in keiner Weise, aber bekanntlich dauert ein Handballspiel 60 Minuten.

Weiter geht es für die NLB am Sonntag, 13. Oktober um 16 Uhr mit dem Heimspiel in der Horgner Waldegghalle gegen den NLA-Absteiger TSV Fortitudo Gossau. 

Die Stäfner müssen jedoch bereits am Mittwoch wieder zu einem Derby in die Hosen steigen, nämlich im Cup 1/8-Final gegen die 1. Liga der SG Horgen/Wädenswil. Angepfiffen wird die Partie um 19 Uhr in Horgen.

 

NLB: Handball Stäfa - Wädenswil/Horgen 32:26 (16:16)
Frohberg. 410 Zuschauer. SR: Haldemann/Neumann. Torfolge: 2:1, 2:4, 5:5, 8:7, 11:9, 13:11, 13:13, 15:15, 16:16; 18:16, 18:19, 21:19, 21:23 (43.), 29:23 (55.), 29:24, 32:24, 32:26. Strafen: 6-mal 2 Minuten inkl. Disqualifikation Zimmermann (50.) gegen Stäfa, 4-mal 2 Minuten gegen Wädenswil/Horgen.

Stäfa: Murbach/Frei (1/ab 38.); Bleuler (4), Bächtiger (3), Ardielli (2), Vernier (1), Brunner (3), Schwander, Maag (6), Sarac (5/3), Zimmermann, Barth (3), Fukuda (3), Gretler (1). 

Wädenswil/Horgen: Steiner/Kasalo (1/ab 20.); Simon Gantner (3), Sandro Gantner (6), Lechner (1), Daniel Gantner (2), Rellstab (6/3), Pascal Gantner (1), Kälin (3), Pospisil (1), Wolfer, Karlen (2).

Bemerkungen: Time-outs: Stäfa (8./2:4, 38./18:19, 43./21:23); Wädenswil/Horgen (21./10:9, 46./23:23, 52./27:23)